Auch die Ausbildungsvergütungen werden spürbar angehoben – um 30 bis 50 Euro je Ausbildungsjahr.
Zum 1. Januar 2026 erhöhen sich die Stundenlöhne der Beschäftigten zunächst um 0,40 Euro, zum 1. Juli 2026 folgt eine weitere Steigerung um 0,25 Euro. Das neue Eckentgelt liegt damit bei 16,15 Euro und steigt insgesamt um 4,2 Prozent. Die neue Entgelttabelle gilt bis zum 31. Dezember 2026.
„Dieser Abschluss stärkt insbesondere die unteren Entgeltgruppen überproportional und sorgt für spürbare Entlastung in einer Zeit anhaltend hoher Preise“, erklärt Markus Wente, Verhandlungsführer der IG Metall. „Die Steigerungen spiegeln die wirtschaftliche Realität wider und sichern Kaufkraft für die Kolleginnen und Kollegen im Metallhandwerk – gerade in einer Phase, in der jeder Euro zählt.“
Auch die Auszubildenden profitieren deutlich: Ihre Vergütungen steigen je nach Ausbildungsjahr künftig auf 780 bis 1.050 Euro monatlich. „Damit erhöhen wir die Attraktivität der Ausbildung im Metallhandwerk und setzen ein klares Zeichen für Fachkräftesicherung und Wertschätzung junger Menschen“, so Wente weiter.
Mit dem Tarifabschluss unterstreichen die Sozialpartner die Bedeutung verlässlicher Löhne und fairer Rahmenbedingungen in einer der führenden Handwerksbranchen im Land. „Das Metallhandwerk ist Rückgrat regionaler Wirtschaftskraft und Garant für Ausbildung, Beschäftigung und Innovation“, betont Wente. „Gerade in kleineren Betrieben kommt es auf stabile Einkommen und faire Arbeitsbedingungen an – sie sichern die Zukunft der Betriebe und der Regionen gleichermaßen.“