Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, weitere hilfreiche Cookies sorgen dafür, diese Website und Ihre Nutzererfahrung zu verbessern.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.
Statement der IG Metall
Aktuelle Berichterstattung über VW-Sparprogramm
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen im Zusammenhang mit der Berichterstattung des Manager Magazins vom gestrigen Tag sende ich Ihnen und Euch anbei zwei Statements der IG Metall bei Volkswagen.
Thorsten Gröger, IG Metall-Verhandlungsführer für den Haustarifvertrag der Volkswagen AG, erklärt: „An uns als Tarifvertragspartei ist in dieser Angelegenheit nicht herangetreten worden. Ich möchte aber in aller Deutlichkeit sagen: Wir verfügen über ein bestehendes, tragfähiges Tarifvertragswerk. Erst im Dezember 2024 haben wir uns nach einem langen und intensiven Ringen auf einen umfassenden Abschluss verständigt. Dem waren harte Warnstreiks der Beschäftigten vorausgegangen. Die Dezember-Vereinbarung beinhaltet unter anderem den klaren Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2030. Vor dem Hintergrund dieser verbindlichen Regelungen stellen sich die aktuell aufgeworfenen Fragen für uns nicht. Die Beschäftigten haben im Rahmen dieses Abschlusses einen erheblichen Beitrag geleistet, der individuell nachvollziehbar als schmerzhaft empfunden wird. Insgesamt geht es um rund 1,5 Milliarden Euro, die die Belegschaft eingebracht hat, um dem Unternehmen wirtschaftlichen Spielraum für notwendige Investitionen und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit zu ermöglichen. Für uns ist klar: Vereinbarungen gelten und Verträge sind einzuhalten.“
Die Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo sagte am Montag: „Ich habe den Artikel im Manager Magazin zur Kenntnis genommen. Uns ist bewusst, dass wir uns mit dem Konzern nach wie vor in einer schwierigen Lage befinden. Deshalb haben wir in der Volkswagen AG bereits Ende 2024 mit dem Dezember-Kompromiss alles in die Wege geleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Auswirkungen für die Belegschaft sozialverträglich zu gestalten. Mit dieser Einigung haben wir Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausdrücklich ausgeschlossen. Übrigens: Anders als im Artikel behauptet, ist diese Tarifeinigung völlig unabhängig von den Betriebsratswahlen. Mit uns wird es keine Werksschließungen geben.“