Wenn die Unkenrufe nach Lohnzurückhaltung wieder laut werden, weiß man: Auch der Arbeitgeberverband hat die Tarifrunde eingeläutet.
Am 23. Mai 2024 wird feierlich der 75. Geburtstag des Grundgesetzes begangen – die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt unterstreicht dessen zentrale Bedeutung für die Gewerkschaftsbewegung in Deutschland.
Die Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie fordern von ihren Arbeitgebern spürbar mehr Geld. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter rund 318.000 Beschäftigten. Mit ihr eröffnet die IG Metall die Forderungsdebatte für die große Tarifrunde im Herbst.
Begleitend zur vierten Tarifverhandlung fanden sich über 200 Beschäftigte des niedersächsischen Metallhandwerks vor dem Verhandlungsort in Melle ein, um den Arbeitgebern noch einmal ordentlich einzuheizen.
Nachdem bereits am Vormittag die Tarifkommissionsmitglieder der IG Metall in Niedersachsen ihre regionalen Forderung für die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie beschlossen haben, tagten auch die Tarifkommissionen im Westen und Osten des Bezirkes.
Voraussichtlich im Oktober geht es wieder an den Verhandlungstisch zwischen IG Metall und Volkswagen. Diskussionsgegenstand ist dann der Haustarifvertrag bei Volkswagen, von dem rund 120.000 Beschäftigte profitieren.
Händeringend werden Arbeitskräfte landauf, landab gesucht. Für die IG Metall ist klar: Wer qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft will, muss in ihre Ausbildung investieren.
Einstimmig hat die Tarifkommission der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie ihre Forderung für die Tarifrunde 2024 am heutigen Tag beschlossen.
Nach intensiven 17-stündigen Verhandlungen konnte die IG Metall in den frühen Morgenstunden des 21. Juni 2024 einen Tarifabschluss für die rund 1100 Beschäftigten der MOIA in Hannover und Hamburg erzielen.
Im Herbst dieses Jahres geht es für die Beschäftigten im Tischlerhandwerk im Nordwesten Deutschlands um einiges.