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Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt haben in ihrer ersten Runde noch keinen substanziellen Fortschritt gebracht.
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance - aber auch bei der zweiten Zusammenkunft einen weiteren bewussten Fehltritt hinzulegen, ist eine Provokation.
Kühle Temperaturen, hitziger Empfang: Als die ersten Arbeitgebervertreter zur zweiten Tarifverhandlung ankamen, wurden ihnen bei kühlen 8 Grad Außentemperatur von rund 100 Metallerinnen und Metallern eingeheizt.
Ab dem 29. Oktober sind Warnstreiks möglich – dass dies notwendig ist, dafür hat sich die große Tarifkommission des IG Metall-Bezirks am heutigen Tag in Springe lautstark ausgesprochen.
Bundesweit folgten im Frühjahr 2023 rund 23.000 Beschäftigte dem Aufruf der IG Metall im Kfz-Handwerk zu Warnstreiks, was die Arbeitgeberseite in den Verhandlungen zum Einlenken bewegte.
Geknüpft an die Kostenziele erklärte Volkswagen in der zweiten Tarifverhandlung die grundsätzliche Bereitschaft, konkrete Perspektiven für die deutschen Standorte und eine mögliche Beschäftigungssicherung zu entwickeln.
Der 9. Oktober 2019 markiert einen schmerzhaften Einschnitt für viele Menschen in Deutschland, insbesondere für die jüdische Gemeinschaft.
Die Nacht vom 28. auf den 29. Oktober war ein erster Vorgeschmack für die Arbeitgeberseite in der Metall- und Elektroindustrie: Tausende Beschäftigte legten in Nacht- und Frühschichten die Arbeit nieder.
Wenn gute Argumente am Verhandlungstisch nicht ausreichen, dann muss der Druck nun eben auf der Straße und vor den Werkstoren erhöht werden.
Es war sprichwörtlich kurz vor zwölf: In letzter Sekunde haben die Arbeitgeber Verantwortung übernommen und einem Zwischenergebnis zugestimmt. Warnstreiks ab dem 1. Oktober konnten so zunächst verhindert werden.