Mehr als eine halbe Million Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie haben im letzten Quartal des Jahres 2022 durch eine massive Arbeitsniederlegung die entscheidenden Impulse für die damalige Tarifrunde geliefert.
Anfang Dezember einigten sich die Tarifpartner auf einen neuen Abschluss im Metallhandwerk Sachsen-Anhalt. Die Entgelte steigen zwischen 3,6 und 5,2 Prozent. Außerdem verdoppelt sich der Zuschuss des Arbeitgebers zur privaten Altersvorsorge auf knapp 70 Euro im Monat.
Ein historischer Moment, auf den IG Metall gerne verzichtet hätte: Nachdem die Warnstreikzahl am 2. Dezember noch knapp unter 100.000 Beschäftigten lag, partizipierten nun bei einem weiteren Aktionstag am 9. Dezember bundesweit rund 103.000 VWlerinnen und VWler an Warnstreiks.
Anfang Februar fällt der Beschluss zur Forderung der anstehenden Tarifrunde. Bis dahin gilt es, sich persönlich in die Forderungsdiskussion mit einzubringen und Mitglied der IG Metall zu werden!
Rund 60 Stunden des Verhandelns haben gezeigt: Grundsätzlich befinden wir uns auf einem konstruktiven Weg und haben etliche Punkte geeint. Aber in einigen, zentralen Fragestellungen, an denen die Verhandlung nach wie vor auch scheitern könnte, gibt es weiterhin Dissens.
Tarifrunde in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie startet. Für 8 Prozent, aber mindestens 200 Euro mehr im Monat, die Ärmel hochkrempeln: Die Tarifrunde in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie startet!
Digitalisierungsdebakel nicht zulasten der Studierenden. Rund 3 Millionen Studierende und 450.000 Fachschüler*innen in ganz Deutschland warten dringend auf finanzielle Unterstützung vom Staat. Wann hat das Warten endlich ein Ende?
Beseitigung von finanzieller Ungleichheit braucht radikale Maßnahmen. Die Kluft zwischen extremer Armut und extremem Reichtum nimmt weltweit zu. Während die einen in "Saus und Braus" leben, macht sich ein Zehntel der Weltbevölkerung Gedanken, wann und ob es eine nächste Mahlzeit gibt.
IG Metall weiter sicherer Anker in unsicheren Zeiten. Inflation, Handelskonflikte, Ukrainekrieg und Klimakrise: Die weltweite Gemengelage ist angespannt und die zu lösenden Aufgaben groß.
Die Kosten für Energie, Lebensmittel und Wohnen sind stark gestiegen und steigen weiter. Das gilt nicht nur für Stammbeschäftigte, sondern auch für die Beschäftigten im Bereich der Leiharbeit.