Nach einer ergebnislosen dritten Tarifverhandlung in Kaarst (NRW) will die IG Metall die Warnstreiks in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie verschärfen.
Bei der neugegründeten Volkswagen-Tochter PowerCo SE trifft fortan nachhaltige Mobilität auf lebensphasenorientierte Arbeitsstrukturen. Von Beginn an hat die IG Metall den Prozess der Gründung begleitet. Nun steht auch die Tarifeinigung für die neue Konzerntochter.
Die erste Verhandlung der Tarifrunde endet mit einer klaren Fehlzündung! Die Arbeitgeber sind nicht bereit ein Angebot zu unserer berechtigten Forderung abzugeben. Lieber fahren sie die Gewinne mit Vollgas nach Hause.
Eine klassische Fehlzündung hat die Arbeitgeberseite des ostdeutschen Kfz-Handwerks in der ersten Verhandlung der diesjährigen Tarifrunde hingelegt, nachdem bereits deren niedersächsischen Kollegen zwei Tage zuvor auf die Bremse stiegen:
In der diesjährigen Tarifrunde des Kfz-Handwerks betont die IG Metall die Bedeutung des Flächentarifvertrags auch für kleine und mittelständische Autohäuser und Werkstätten. Tarifverträge sind ein Siegel für faire Arbeitsbedingungen und ein sicherer Garant gegen den Fachkräftemangel.
Geschäftsführung, Gesamtbetriebsrat und IG Metall haben sich auf eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von bis zu 3.000 Euro geeinigt. Das haben die Verhandlungspartner auf der virtuellen Gesamtbetriebsversammlung bereits Anfang März verkündet.
Zu spät, zu lang, zu wenig: Die Arbeitgeber haben sich bei der dritten Verhandlung in der Tarifrunde der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie am 15.März in Kaarst in Ausreden verstrickt, warum die Tarifforderung der IG Metall nicht machbar sei.
Zum internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März ruft die IG Metall die Industrie dazu auf, die Bemühungen im Kampf gegen Rassismus zu intensivieren.
Für die Beschäftigten, die dem Industrieverband Technische Gebäuderüstung in Niedersachsen (ITGA) angehören, stehen die Entgeltverhandlungen in der diesjährigen Tarifrunde an. Der bisherige Tarifvertrag läuft zum 30.04.2023 aus.
Warnstreiksaktionen als Antwort notwendig