In der dritten Verhandlungsrunde für das niedersächsische Kfz-Handwerk ist der IG Metall nach einem 15-stündigen Verhandlungsmarathon ein bedeutender Tarifabschluss gelungen.
In dieser Woche hat der Vorstand der IG Metall die Forderungen der niedersächsischen Tarifkommission bestätigt.
Längere Wartezeiten, ausgefallene Termine und wenig Personal auf den Verkaufsflächen und unter den Hebebühnen: Das Kfz-Handwerk ist im Ausstand und das merkt die Kundschaft sowohl in den tarifgebundenen Werkstätten als auch Autohäusern – und das mitten in der Rädersaison.
Der 8. Mai 1945 steht in der Geschichte als Tag der Befreiung vom nationalsozialistischen Terrorregime. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete der Zweite Weltkrieg in Europa – ein Krieg, den Deutschland entfesselt hatte und der über 60 Millionen Menschen das Leben kostete.
Generationen von Beschäftigten hat Volkswagen ausgebildet. Mit der Kündigung einer ganzen Tarifvertragsfamilie und entsprechender Paragraphen im Ausbildungstarifvertrag im September 2024 schien die Zukunft des kommenden VW-Nachwuchses ungewiss.
Während die IG Metall 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, ein Ausbildungsplus von 170 Euro und eine Entlastungskomponente fordert, gab es von Arbeitgeberseite nur ein Ausweichen statt eines Angebotes.
Nach dem Stillstand in der ersten Tarifverhandlung im niedersächsischen Kfz-Handwerk senden die Beschäftigten ein unmissverständliches Signal: Sie sind aktionsbereit!
Anlässlich des Europatages am 9. Mai mahnt die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Nachdruck zu einer entschlossenen Stärkung des europäischen Zusammenhalts.
Jetzt wird es ernst: Die Mitgliederversammlung der IG Metall am Vortag hat mit überwältigender Mehrheit beschlossen, in die Warnstreik-Vorbereitung einzusteigen. Hintergrund ist die fortschreitende Tarifbewegung bei der Coherent LaserSysteme GmbH & Co. KG in Göttingen.
Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gratuliert Olaf Lies zur Wahl zum Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen und Grant Hendrik Tonne zur Übernahme des Wirtschaftsressorts.