Nach Wochen intensiver Gespräche über Eckpunkte zur Fortführung des Zukunftstarifvertrages zieht die IG Metall Salzgitter-Peine eine klare Grenze.
Mit Start in das neue Jahr profitieren Beschäftigte im SHK-Handwerk in Niedersachsen. Nach konstruktiven Verhandlungen 2025 haben sich die IG Metall und der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Niedersachsen auf ein spürbares Einkommensplus geeinigt.
In der dritten Tarifverhandlung für die Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie in Niedersachsen und Bremen haben sich IG Metall und Arbeitgeber gestern in Osnabrück auf ein Verhandlungsergebnis verständigt.
Die Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Niedersachsen und Bremen haben in dieser Warnstreikwoche das geliefert, was am Verhandlungstisch bislang fehlte: Bewegung.
Ab dem 1. Januar 2026 erhalten die Beschäftigten im Metallhandwerk und der Landbautechnik in Niedersachsen und Bremen mehr Geld. Der Tarifabschluss, den die IG Metall bereits im Juni 2025 mit dem Landesverband erzielt hatte, entfaltet nun finanzielle Wirkung. Die Einkommen steigen um 2,9 Prozent.
Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Tarifparteien im Metallhandwerk Sachsen-Anhalt Ende November 2025 auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Die Entgelte steigen in zwei Schritten um insgesamt bis zu 4,6 Prozent, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
2025 war kein normales Konjunkturjahr, sondern ein Jahr tiefgreifender struktureller Verwerfungen. Monat für Monat gingen und gehen bundesweit mehr als 10.000 Industriearbeitsplätze verloren.
Sachsen-Anhalt und andere Bundesländer leben von der Leistung ihrer Beschäftigten. Diese Wahrheit wurde auch beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau zunächst ausgesprochen.
Nach intensiven und teils schwierigen Verhandlungen haben sich die IG Metall und die Geschäftsführung der MAN Truck & Bus SE auf ein weitreichendes Tarifergebnis für den Standort Salzgitter verständigt.
Die IG Metall wirft dem Arbeitgeber am MAN-Standort Salzgitter vor, die industrielle Zukunft des Werks zu vernichten – trotz stabiler Unternehmenslage und trotz konkreter, tragfähiger Vorschläge der Beschäftigten.