Auch die dritte Tarifverhandlung am 20. März in Wolfsburg endete für die rund 3750 Zeitarbeitnehmerinnen und -nehmer der AutoVision – Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG (AuVi-DPDL) ohne Ergebnis.
Mit den anstehenden Abiturprüfungen rückt das Thema der Berufsorientierung und Bildungswahl erneut in den Fokus. Die IG Metall betont in diesem Zusammenhang, dass eine duale Ausbildung eine hervorragende Alternative zum Studium darstellt und gleichwertige Karrieremöglichkeiten bietet.
Der Druck von tausenden Beschäftigten im Bereich der Leiharbeit bei Volkswagen alleine am ersten Warnstreiktag hat Wirkung gezeigt:
Da die Arbeitgeber im Kfz-Handwerk nicht bereit waren eine Einigung am Verhandlungstisch zu erzielen, haben die Beschäftigten der Autohäuser und Werkstätten ihre Arbeit zeitweise niedergelegt.
Am zurückliegenden Montag trafen sich die Tarifparteien zur zweiten Tarifverhandlung des niedersächsischen Kfz-Handwerkes in Garbsen.
Der Tarifkonflikt in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie ist beigelegt. Nach massiven Warnstreiks haben sich IG Metall und Arbeitgeberverband am frühen Samstagmorgen auf eine Kombination aus dauerhaften Entgelterhöhungen und Einmalzahlungen geeinigt.
Die Beschäftigten bei AutoVision sind keine Arbeitnehmer*innen zweiter Klasse: Das war das laut gesendete Signal an die Arbeitgeber bei der Zeitarbeitsfirma. Alleine zum Warnstreikauftakt am 27. März befanden sich rund 2.000 Beschäftigte im Ausstand und legten schichtenweise die Arbeit nieder.
Wer nicht vom Fleck kommt, braucht Starthilfe: Getreu diesem Motto laufen die Warnstreiks im Kfz-Handwerk in der diesjährigen Tarifrunde an.
Gefahr der Deindustrialisierug oder neues nachhaltiges "Geschäftsmodell"?
Die Corona-Pandemie, fragile Lieferketten und die Energiekrise stellen das bisherige Konzept der Hyperglobalisierung in Frage.