Am 10. September 2024 vollzog die Volkswagen AG einen Schritt von historischer Tragweite – und von ebenso beispielloser Brisanz.
Mit dem neuen Tarifabschluss bringt die IG Metall eine echte Neuerung ins Kfz-Handwerk: WorkFlex+.
Bis Ende Februar haben die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt eine Einmalzahlung von 600 Euro brutto erhalten. Bereits im Januar erhöhten sich die Vergütungen für Auszubildende und Dual Studierende um 140 Euro je Monat – unabhängig vom Ausbildungsjahr.
6,5 Prozent mehr Geld in einem Jahr: Mit dieser Forderung startet die IG Metall die Tarifrunde in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.
Bereits im Dezember 2023 konnte nach intensiven Verhandlungen und energischen Warnstreiks der Belegschaften eine Tarifeinigung in der nordwestdeutschen Stahlindustrie erzielt werden.
Die Wärmepumpe bleibt auf der Palette, die Leitung im Neubau liegt offen, die Digitalisierung in der Gebäudetechnik stockt und das E-Auto kommt nicht vom Fleck – weil niemand da ist, der die Arbeit macht. Was sich nach Einzelbeispielen anhört, ist längst zum strukturellen Engpass geworden.
Etwas mehr als zwei Monate nach der einseitigen Kündigung zentraler Betriebsvereinbarungen am MAN-Standort Salzgitter hat die Geschäftsführung nachgelegt.
Auf ihrer diesjährigen Bezirkskonferenz bekräftigte die Gewerkschaft ihre Forderung nach einer entschlossenen Industrie- und Sozialpolitik, die ökologischen Wandel nicht dem freien Markt überlässt, sondern sozial verantwortungsvoll und beschäftigungsorientiert gestaltet.
Sachsen-Anhalt steht am Kipppunkt. Der demografische Wandel ist kein abstrakter Trend, sondern ein konkret spürbares Risiko für die wirtschaftliche und soziale Zukunft ganzer Landstriche.
Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat für den 16. September 2025 zum Stahldialog eingeladen. Die IG Metall mahnt: Dies ist kein Routinegipfel, sondern ein Weckruf. Die Lage ist ernst!